Auszeichnung für druckbares Licht

03.Januar 2011 | Thema: OLED | Schlagwörter: Oled | Vorheriger OLED-Beitrag: « OLED News im Dezember 2010 | Nächster OLED-Beitrag: Led und OLED – der Spagat zwischen Effizienz und Komfort »

Werden OLED Lichtprodukte mit einem Preis ausgezeichnet?

Die Forschung in Sachen OLED ist noch längst nicht abgeschlossen.

Obgleich es schon Notebooks und Smartphones mit der OLED-Technologie auf dem Markt gibt, gilt es die Schwächen der OLED auszumerzen und die Stärken zu verbessern.

In diesem Jahr wird der Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen an zwei Grundlagenforscher verliehen.

Einer davon geht an Klaus Meerholz von der Universität Köln für die Erforschung von druckbaren, hauchdünnen Lichtelementen aus OLEDs.

Er selbst bezeichnet seine Forschungen mit OLED als „druckbares Licht“. OLED – organische, Licht emittierende Dioden basierend auf Kunststoff.

Der Unterschied zu den bekannten Leds, die punktförmig strahlen ist, dass OLEDs flächig strahlen.

Eine hauchdünne OLED-Folie liefert also über eine gesamte Fläche Licht.

Damit könnte die Lichtquelle auch auf dreidimensionale Körper „aufgedruckt“ werden. Tragbare, biegsame bis einrollbare Displays mit OLED sind schon nahe Zukunftsobjekte.

Was fasziniert an OLED?

Ähnlich wie bei Led faszinieren die Möglichkeiten, die mit OLED gestaltet werden kann.

Ein weit wichtigerer Grund ist zudem der geringere Energieverbrauch.

Im Vergleich zu herkömmlichen Displays verbrauchen sie nur ein Drittel an Energie.

Noch ist die Produktion sehr aufwendig, was die OLED sehr teuer macht.

Deshalb beschäftigen sich Forscher fieberhaft mit der Verbesserung der Herstellung um OLED reif für die Massenproduktion zu machen.