18.Mai 2009 | Thema: E-Bike | Schlagwörter: E-Bike | Vorheriger E-Bike-Beitrag: « Pedelec Testfahrt in der Algarve | Nächster E-Bike-Beitrag: Abnehmen mit dem Elektro-Fahrrad »
Elelktrofahrräder und Pedelecs werden bald zum Massenprodukt auch in europäischen Ländern. Dem Fahrrad wurde ein umweltfreundlicher E-Motor eingebaut. Damit nimmt das E-Bike die Schrecken des Fahrrad fahrens und lässt einen zügig bis rasant davon radeln. Kann ein kleiner E-Motor so begeistern?
Wer noch nicht auf einem E-Bike oder Pedelec gefahren ist, für den mögen die Beschreibungen einer E-Bike-Fahrt wohl interessant wirken, doch was ist so anders wie mit einen Fahrrad oder auf einem Mofa?
Mit einem E-Bike oder einem Pedelec, beide als Elektro-Fahrräder bekannt, ist es auch wenig trainierten möglich, geschwind dahin zu radeln.
Das leichte Surren, das auf den E-Motor hinweist, ist kaum hörbar. Die Geschwindigkeit ist steigerbar, je nach Model, bis zu 40 Kilometer pro Stunde.

Das ist das Durchschnittstempo der Tour de France und einem Durchschnittsradler bringt das schon erhebende Gefühle.
Um mit einem herkömmlichen Fahrrad eine gemütliche Tourengeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde zu fahren, bedarf es einer Tretleistung von 100 Watt.
Der E-Motor des E-Velos unterstützt mit zusätzlichen 250 Watt. Das ist ein legales E-Doping, das jeden zum Tourenfahrer machen kann.
Durch die Antriebskraft des E-Motors, der die Tretkraft unterstützt, kommt man deutlich zügiger voran.
Bei Höchstgeschwindigkeiten erreicht mancher sogar die verkehrsrechtliche Grauzone, ohne Tempolimit und ohne Helmpflicht.
Das macht Spass, bringt Bewegung ohne sich abzukämpfen und sich zu überanstrengen.
Es ist eine Möglichkeit, wieder mehr Menschen für Bewegung zu begeistern, ein Elektro Fahrrad zu fahren statt sich gar nicht zu bewegen.
Immer mehr Hersteller von Elektrovelos
In Deutschland bieten derzeit gut 20 Hersteller E-Velos, also Pedelecs und E-Bikes an, die die Antriebskraft des E-Motors unterschiedlich nutzen.
Die E-Fahrräder sorgen derzeit für eine Marktexplosion auf dem Zweirad-Markt.
Das Elektro-Fahrrad, das sich erst als Trend abzeichnete, wird nun bereits als Standardprodukt gehandelt.
Deutschland wird in den nächsten Jahren in Sachen Elektro-Velo ähnliche Verhältnisse haben wie in den Niederlanden.
Dort ist derzeit jedes zehnte verkaufte Zweirad ein E-Velo. Auch in Deutschland steigen die Zahlen wie auch in anderen europäischen Ländern.
Wo die elektrische Antriebskraft der E-Räder in den Niederlanden den Gegenwind bekämpft, da hilft die Antriebshilfe in anderen Gegenden bei Steigungen und Berg- und Talfahrten.
Was dem Auto noch nicht gelang, gelingt dem Elektro-Fahrrad
Woran es in der Automobilindustrie noch immer fehlt, fährt als E-Bike oder Pedelec bereits auf internationalen Strassen.
Die elektrische Antriebsquelle, die beim Auto nicht gelingen will, hat sich am Fahrrad bereits bestens bewährt und wird in immer grösseren Serien produziert.
Während beim Auto noch die Kosten in einem unvergleichbaren Verhältnis zur Leistung stehen, hat der kleine E-Motor beim Fahrrad einen Vergleichs weisen hohen spürbaren Effekt.
Auch der asiatische Billigmarkt hat längst reagiert. Doch sollte man, wie auch bei anderen Käufen, sich nicht nur vom Preis überzeugen lassen.
Auch beim Elektro-Velo zeichnet sich Qualität durch einen ergiebigen Akku und viel Fahrspass aus.
Wann durchbricht das Elektrofahrrad die Schallmauer?
Derzeit beflügelt das Gefühl zügig voran zu kommen. Doch schon werden von den Herstellern stärkere Modelle versprochen.
E-Bikes im 500-Watt-Bereich durchlaufen derzeit in Deutschland die TÜV-Abnahme und sollen im Sommer in den Handel kommen.
Muskelkraft und E-Antrieb könnten es dann zu 50 Stundenkilometern bringen. Man hat also die Chance erstmals mit einem E-Velo im Verkehr mit zu mischen.
Auch die Schweizer E-Bike-Bauer streben längst die 500-Watt-Grenze an und erste E-Bike Modelle dieser Grössenordnung sollen ebenfalls im Sommer zu kaufen sein
Mit den neuen, noch schnelleren Elektro-Rädern darf man sich dann den Spass leisten und kann Mofas und Motorroller abhängen, ohne einen Helm tragen zu müssen.
Durchbrechen kann man also auch mit der neuen Generation der E-Bikes die Schallmauer noch nicht.
Einzig durchtrainierte Amateurradler schaffen jedoch mit den neuen Elektro-Rädern pedalelektrische Exzesse mit Spitzenwerten um die 100 Kilometer pro Stunde.
Pedelec Testfahrt in der Algarve
Wann kommt das Elektro Velo mit Wasserstoff Brennstoffzelle?