Forscher der Universität of Toronto revolutionieren OLED Technologie für elektronische Bildschirme
02.November 2011 | Thema: OLED
| Schlagwörter:
OLED TV
| Vorheriger OLED-Beitrag: « Was ist der Unterschied zwischen AMOLED oder AMOLED Plus? | Nächster OLED-Beitrag: Wie flexibel sind die neuesten OLED-Module? »

Forscher an der University of Toronto haben die weltweit effizienteste
organischen Leuchtdiode (OLED) auf Kunststoff entwickelt. Dieses
Ergebnis ermöglicht einen flexible Formfaktor und ist eine weniger
kostspielige Alternative zu herkömmlichen OLED-Fertigung, die derzeit
starres Glas verendet.
Die Ergebnisse sind online in der aktuellen Ausgabe von Nature Photonics.
OLEDs ermöglichen Displays mit einem hohen Kontrast und geringem Energieverbrauch. Diese Technik wird sich schnell zu einer dominante Technologie für moderne elektronische Bildschirme entwickeln.
OLED Bildschirme werden bereits in einigen Handys und anderen kleinere Anwendungen verwendet.

Aktuelle OLED's werden mit zurzeit mit Glas hergestellt. Das macht sie teuer in der Herstellung, und sie werden schwer, starr und brüchig.
"Seit Jahren ist die grösste Herauforderung hinter der OLED-Technologie die Fabrikation auf flexible Kunststoff", sagte Werkstoffkunde und Werkstofftechnik Professor Zheng-Hong Lu, Professor of Materials Science and Engineering.
Die Verwendung von Kunststoff kann eine deutliche Senkung der Kosten für die Produktion bedeuten und gibt Designern gleichzeitig eine grössere Freiheit in der Produktegestaltung.
Die Forschung, die von Lu überwacht wurde und unter der Leitung der Doktoranden Zhibin Wang und Michael G. Helander stand, demonstrierte die erste Hocheffizienz-OLED auf Kunststoff. Die Leistung ihrer Geräte ist vergleichbar mit den besten Glas-basierten OLEDs und bietet gleichzeitig die Vorteile von Kunststoff.
"Diese Entdeckung, erschliesst das volle Potenzial von OLEDs und ebnet den Weg zur Energie-effizienten, flexiblen und schlagfesten Displays", sagt Lu.
Bild:
University of Toronto