Ist das Auto die erste Wahl?
14.Januar 2010 | Thema: Elektrofahrrad
| Schlagwörter:
E-Bike
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Im Jahre 2008 waren es rund 60 Prozent der Berufstätigen, die mit dem Auto zur Arbeit fuhren? Wie sieht es mit den Alternativen aus und haben Fahrrad und E-Bike eine Chance?
Noch immer ist das Auto die erste Wahl, wenn es um die Fahrt zum Arbeitsplatz geht.
So zumindest lautet das Ergebnis einer Datenerhebung des Statistischen Bundesamtes.
60 Prozent der männlichen Arbeitnehmer nutzen das Auto, während 50 Prozent der Frauen den Pkw benutzen.
Bei den Alternativen zum Auto ist jedoch ein Trend zu Gunsten von Fahrrädern erkennbar.
Während die öffentlichen Verkehrsmittel an Bedeutung verloren ebenso wie zu Fuss zur Arbeit zu gehen, nutzten mehr Erwerbstätige das Fahrrad als Fortbewegungsmittel für den Weg zur Arbeit.
Als Grund wird vermutet, dass Erwerbstätige durch die Nutzung von Fahrrad und E-Bike zeitlich unabhängiger sind, als bei der Nutzung von Bussen und Bahnen.
Aus der Erhebung war jedoch nicht erkennbar, ob es sich um Fahrräder handelt oder ob bereits E-Bikes und Pedelecs mit in die Zählung einbezogen wurden.
Boomt der Radverkehr?Während sich Fahrräder und E-Bikes noch langsam als Fahrzeug für den Arbeitsweg durchsetzen, macht sich generell jedoch der Trend zum Fahrrad und E-Bike bemerkbar.
Da Erwerbstätige heute einen längeren Weg zur Arbeit zurücklegen müssen, ist das Fahrrad als Alternative weniger geeignet.
Allerdings könnte sich dies in den nächsten Jahren durch die E-Bikes und
Pedelecs ändern.
Verkehrsexperten bestätigen den Trend zum Fahrrad. Seit den 80er Jahren steigt der Trend an und nimmt der Radverkehr in den Innenbereichen der Städte, wie auch in Wohngebieten zu.
Zurückgeführt wird dies auch auf den stetigen Ausbau der Radinfrastruktur, die Verbesserung und Ausweitung von Radwegen auch abseits des Fahrzeugverkehrs.
Nicht zuletzt können durch den Neubau von Radwegen Konflikte mit Fussgängern behoben werden, die oftmals entstehen, wenn Radfahrer zur eigenen Sicherheit auf Gehwege ausweichen.