Kann die USA ihren Strom aus den eigenen Wüsten decken?
27.August 2010 | Thema: Solarenergie
| Schlagwörter:
Solarenergie,
Solarpanel
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Kann die grösste Volkswirtschaft der Welt mit Solarstrom ihren Strombedarf problemlos decken? Auch noch zu kostendeckenden Strompreisen?
So wie Europa mit dem Projekt Desertec sich mit günstigen Solarstrom aus Wüstengebieten versorgen möchte, wäre es noch viel naheliegender, dies auch in den USA im grossen Stil zu tun.
Erfahrungen mit Wüstenstrom gibt es dort bereits. Seit rund 20 Jahren funktionieren in der Wüste Nevadas bereits entsprechende Anlagen.
In den amerikanischen Wüstengebieten wäre ausreichend Platz vorhanden, wenn die politische Bereitschaft die finanziellen Mittel ermöglicht.
Zu welchem Schluss kommt die Internationale Energieagentur?Selbst die IEA, die Internationale Energieagentur, die gegenüber Erneuerbaren Energien eher kritisch eingestellt ist, sieht die Möglichkeiten des Solarstroms aus der Wüste für die USA.
Die kürzlich gefertigte Studie der IEA hält fest, dass die Wüsten im Südwesten der USA gross genug sind um Solaranlagen für den gesamten Strombedarf der USA zu decken.
Auch könnten die Preise des
Solarstroms aus Grosskraftwerken in Wüstengebieten mit entsprechender Förderung um 30 bis 40 Prozent bis zum Jahre 2020 sinken.
Eine solarthermische Erzeugung, wie sie auch in Spanien mit Erfolg angewandt wird, sollte eingesetzt werden.
Hierfür wurden Forschungsgelder bereits bewilligt. In Betracht kommt eine 400-Megawatt-Anlage, die gleichzeitig dann auch die grösste ihrer Art weltweit wäre.