LILI Projekt soll für geringere Kosten bei der OLED-Fertigung sorgen
27.November 2009 | Thema: OLED
| Schlagwörter:
Oled
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Applied Materials, Merck KGaA und Universität Braunschweig haben Gelder von der deutschen Regierung für die Erforschung der OLED Produktion erhalten.
Merck KGaA, Applied Materials, Inc. wurden und Technische Universität Braunschweig (TU-BS) erhalten einen Zuschuss von der deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) um Prozesse zur Senkung der Kosten für die Herstellung von OLED-Beleuchtung zu entwickeln.
Die Arbeiten am drei jährigen Light InLine (Lili)-Projekt wird an der Forschungsanlage von Applied Materials in Alzenau, Deutschland koordiniert werden.
Applied Materials, ein Fertigungs-Ausrüster, wird zusammen mit
Merck, einem führenden Hersteller von Hochleistungs-OLED-Materialien und der
Technische Universität Braunschweig (TU-BS), einem international anerkannten Zentrum für OLED-Forschung, die Forschung aufnehmen.
OLED-Kacheln auf Glasplatten können weisses Licht erzeugen das heller, einheitlicher und energieeffizienter ist, als das Licht von fluoreszierenden Leuchten.
Somit eignet es sich auch gut für Deckenleuchten in Wohnungen und Büros.
Dem Einsatz als Leuchtmittel stehen den Leuchten bis jetzt noch die begrenzte Lebensdauer, der Mangel an Standardisierung und die hohen Kosten entgegen.
Das LILI Projekt zielt darauf ab, diese Herausforderungen durch die Entwicklung von grossflächigen Fertigungsprozessen mit Hochleistungs Organischen Materialien und effizientem Gerät Design zu meistern.
Die Gesamtkosten des OLED-Projekts belaufen sich auf rund 7,49 Millionen Euro.
Das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung wird sich in Höhe von rund EUR 3,26 Mio. beteiligen, die Partnern aus der Industrie werden rund 4,23 Mio. Eurobeitragen.
Der Zuschuss (FKZ 13N10611) ist Teil des BMBF-Programms "OLED 2" im Bereich der Optischen Technologien zur Erforschung von Organischen Leuchtdioden mit dem Ziel Marktpotenziale der Technologie und der OLED-Fertigung in Deutschland zu erschliessen.
Merck hat eine Fülle von Erfahrung in der Entwicklung von komplexen organischen Verbindungen, die für eine stabile und kostengünstige OLED-Fertigung von wesentlicher Bedeutung sind.