OLED in der Kinderkleidung?

16.September 2010 | Thema: OLED | Schlagwörter: Oled | Vorheriger OLED-Beitrag: « OLED-News im September | Nächster OLED-Beitrag: Beginnt Mitsubishi mit dem Verkauf von Diamond Vision skalierbaren OLED Walls? »

oled news von fs pforzheimOLED sind eine viel versprechende Technologie für Handys. Können OLED auch die Sicherheit von Kinderkleidung erhöhen?

Die Hochschule Pforzheim in Kooperation mit weiteren Hochschulen, Forschungseinrichtungen und einer Firma für Kinderbekleidung hat den Nutzen von OLED getestet.

OLED steht für Organic Light Emitting Diode. Dabei handelt es sich um ein dünnfilmiges, leuchtendes Bauelement aus organischen, halbleitenden Materialien.

Von den bekannten anorganischen Leuchtdioden, kurz LED, unterscheidet es sich durch eine geringere Strom- und Leuchtdichte und den Verzicht von einkristallinen Materialien.

Vorrangig ist die OLED-Technologie für Monitore und Displays geeignet, wie die bekannten AMOLED-Displays verschiedener Handys.

Doch die dünnen, effizient, hellen und flexiblen OLED könnten auch für Textilien verwendet werden.

Die Mitarbeiter des Pforzheimer Forschungsprojektes unter der Leitung von Professor Karlheinz Blankenbach kamen zu dem Schluss, dass die leuchtenden OLED auf Kinderkleidung die Sicherheit   von Kindern erhöhen und die ökologisch wie ökonomisch machbar ist.

Was die OLEDs problematisch machen, ist, dass OLED keine Feuchtigkeit vertragen.

Die Forschergruppe erreichte eine wasserdichte Versiegelung, dessen Kostenfaktor jedoch nicht konkurrenzfähig wäre.

Die Lösung brachte ein eigenständiges Modul, dass in die Kleidung integriert oder einfach angesteckt werden kann.

Das blinkende und grossflächige Licht der OLED kann die Sichtbarkeit von Kindern im Strassenverkehr um ein vielfaches erhöhen und deren Sicherheit entscheidend verbessern.