OLED Displays – je grösser desto problematischer?

18.Mai 2011 | Thema: OLED | Schlagwörter: LED Shop, OLED TV | Vorheriger OLED-Beitrag: « Verbatim stellt an der LIGHTFAIR neue OLED und LED Produkte vor | Nächster OLED-Beitrag: Philips investiert 40 Millionen Euro in die OLED-Fertigung in Aachen »

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Wann werden OLED Displays grösser? OLEDs wird am Häufigsten mit Displays in Verbindung gebracht, auch wenn es bereits OLED Lampen gibt.

Erkennbar sind die OLED Display beispielsweise an Ihrer hohen Kontrastfähigkeit.

Wo stecken die OLED Displays?


Die hochauflösenden OLED Displays stecken in Geräten wie Kameras, MP3-Player und Smartphones vor allem. In Verbindung mit Smartphones hört man öfter den Begriff AMOLED.

Was bedeutet AMOLED?

AMOLED bedeutet Active Matrix OLED (Organische Licht emittierende Dioden). Die OLED Pixel werden bei dieser Technologie über eine Aktiv-Matrix angesteuert. Jeder Pixel wird über eine eigene Stromverbindung angesprochen.

Was im Kleinen schon gut gelingt, ist bei grösseren OLED Displays noch schwierig. Nun haben US-Wissenschaftler ein neues Verfahren und hoffen damit, die OLED Displays grösser zu machen.

Wie funktioniert das neue Verfahren zur Herstellung von OLEDs?

Amerikanische Physiker haben statt Transistoren aus Silizium zu verwenden, Schaltmodule aus einem Nanoröhrchen – Netzwerk verwendet. Durch die Silizium-Technik war die Grösse der OLED Displays bisher stark begrenzt.

Das Problem verschärfte sich mit zunehmender Bildschirmgrösse. Mit den neuen Transistoren und der höheren Stabilität der Nanoröhrchen-Netzwerke köpnte diese Schwierigkeit gelöst werden.

Welche Vorteile bieten die OLEDs noch?

Dass die Nanoröhrchen-Transistoren bei einer sehr niedrigen Spannung die Stromstärke liefern, die ein OLED Display benötigt, ist ein weiterer Vorteil. Dadurch werden Energieverbrauch und die Lebensdauer extrem erhöht. Bisher war die Lebensdauer eher kurz.

OLED Displays haben im Vergleich zu anderen Displays den Vorteil, dass sich damit hauchdünne Bildschirme herstellen lassen und sie sich im Betrieb viel weniger aufheizen. Ein wichtiger Vorteil der OLED ist auch, dass sie weniger Strom verbrauchen. 
 
Wie geht es weiter, nach der Entwicklung des neuen Verfahrens?

Das Verfahren muss nun optimiert werden, damit grosse Mengen an Nanoröhrchen-Transistoren produziert werden können und das möglichst ohne viel Ausschuss. Dann gibt es eine gute Ausgangsposition für die Strom sparenden OLED Monitore und für grössere OLED-TV.