OLED News im Dezember 2010
13.Dezember 2010 | Thema: OLED
| Schlagwörter:
Oled
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Was gibt es Neues von OLEDs zum Jahresabschluss? Bleiben OLED auf dem Vormarsch mit innovativen und witzigen Innovationen? Wann starten OLED in die Massenproduktion?
Startet OLED in die Massenproduktion?Schon nächstes Jahr könnten OLED in die Massenproduktion starten.
Philips Business Center OLED Lighting startet in einer Kooperation mit
camLine Datensysteme GmbH.
Damit soll die Qualitätssicherung der OLED bei einer Massenproduktion gewährleistet werden. Kunden soll eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der OLED Produkte garantiert werden.
Setzt Taiwan auf OLED?Forschungsorganisationen wie auch Unternehmen in Taiwan setzen grosse Stücke auf Displaytechnologien, die auf den flexiblen Substratgläsern der Generation zwei basieren.
Südkoreanische Unternehmen haben Medienberichten zufolge vor, zwischen 2011 und 2014 verkaufsfertige Versionen der biegsamen Plastiksubstrate für LCD-Monitore und elektrophoretische Displays herzustellen.
Dabei sollen die Substrate im kostengünstigen Roll-to-roll-Prozess produziert werden. Auf diese Weise sollen auch OLED-Displays hergestellt werden.
Unternehmen wie
AUO Optronics (AUO) und die
E Ink Holding halten grosse Stücke auf Displaytechnologien der zweiten Generation basierend auf den flexiblen Substratgläsern.
Android-Armband mit OLED-Display erhältlichJetzt ist das Ende September vorgestellt Android-Armband von
Sony Ericsson in Deutschland erhältlich.
Dabei handelt es sich um ein eher ungewöhnliches Zubehör, mit einem zweiten OLED-Display.

Das Android-Armband dient als zweites Display und Fernbedienung für Android-Handys.
Per Bluetooth stehen Handy und Armband in Verbindung und werden Informationen aller Art auf den 128 x 128 Pixel OLED-Display übertragen.
Werden OLED TV billiger?Konsumenten warten auf die Massentauglichkeit der OLED Fernseher.
Derzeit kosten eine flache „OLED“ Scheibe mit einem Durchmesser von 8 cm ca. 250 Euro. Damit sind die Herstellungskosten noch zu hoch.
Ein neues Herstellungsverfahren könnte das ändern.
Beim neu entwickelten Herstellungsverfahren wird nur genau so viel Metall aufgebracht, wie auch für die Funktionsweise benötigt wird.
Auf die ITO-Elektroden-Oberfläche wird eine äusserst dünne Metallfolie mit Schlitzen gelegt. Das ist die Grundlage für die Leiterbahnen.
Mit einem Laser wird dieses Muster mit grosser Geschwindigkeit abgefahren, dadurch schmilzt das Metall.
Durch den entstehenden Dampfdruck wird der geschmolzene Tropfen durch die Ritze der Maske auf die ITO-Elektrode gepresst.
Das
Fraunhofer Institut konnte das Verfahren im Labor bereits erfolgreich in die Tat umsetzen. Es ist geplant, das Verfahren gemeinsam mit Philips in die industrielle Praxis umzusetzen.
Bis das neue Verfahren das Labor verlässt, dauert es jedoch noch ein Weilchen.