OLED - nicht nur kleckern sondern klotzen

20.Oktober 2010 | Thema: OLED | Schlagwörter: Oled | Vorheriger OLED-Beitrag: « Gibt es schon die OLED für den Wechselstrom? | Nächster OLED-Beitrag: OLED News im November 2010 »

oledOLED für Bildschirme kennt man eher in Miniatur oder Kleinausgabe für kleine TV und vor allem für die Handydisplays. Kommt nun der 100-Zoll-OLED-Bildschirm?

Smartphones mit etwa 4 Zoll Diagonale trifft man mittlerweile schon öfter mit organischen Displays, sprich mit der OLED Technologie.



Auch kleine Fernseher mit 11 Zoll oder 15 Zoll gibt es vereinzelt mit OLED.

Nun hat das Mitsubishi einen OLED-Display und zwar mit stolzen 100 Zoll, der bereits im Handel ist.

Das sind beeindruckende 2,54 Meter in der Diagonalen.

Der Riesenmonitor wird aus knapp 20 kleinen Modulen zu 21-Zöllern zusammen gesetzt.

Sie sind auch nicht aus einem Guss, sondern werden aus vielen, kleinsten OLEDs zusammengesetzt.

Die dabei verwendeten Mini – OLED haben eine Diagonale von rund 1,3 Zoll, deren Leuchtschicht mit einem passiven Leitungsgitter angesteuert wird.

Dadurch können die teuren Pixeltransistoren der Aktiv-Matrix-Ansteuerung eingespart werden, wie man sie aus aktuellen Smartphones mit OLED-Displays kennt, ebenso wie bei den kleinen OLED – Fernsehern.

Das Riesen OLED Display soll als Public Display verwendet werden.

Vorteil des grossen OLED Displays ist die Blickwinkelunabhängigkeit, die den OLED eigen ist und so die Darstellung auch von sehr schräg, gut ermöglicht. Bei maximalen 1200 cd/m2 liegt die Leuchtdichte.

Die Moduldicke liegt bei knapp 10 cm.