OSRAM kündet neue OLED an

16.November 2011 | Thema: OLED | Schlagwörter: Oled, OSRAM | Vorheriger OLED-Beitrag: « Apples iPad 3 mit OLED Bildschirm? | Nächster OLED-Beitrag: Kommt das Galaxy Tab 10.1N mit AMOLED? »

Twittern Sie dieses Video

Osram kündigt eine neue und rekordverdächtige flexible OLED an. Osram erzielt Effizienz Rekordergebnis mit OLEDs.
Nach Angaben des Unternehmens haben Forscher von OSRAM eine flexible OLED entwickelt, welche einen Wirkungsgrad von 32 lm / W erreicht.

Die von den Osram-Forschern erreichten 32 lm / W wurden mit Top-Emitter-OLEDs auf einem Trägermaterial aus Stahl erreicht.

Das OLED Design verwendet den Top-Emitter-Ansatz, bei dem Licht aus der Oberseite der Leuchtquelle und nicht durch das Substrat, wie bei den  traditionellen starren OLEDs emittiert wird.

Der hoch reflektierende Untergrund ist eine dünne Stahlfolie (~ 100 um).  Die Top-Emitter-Designs stellen traditionell eine grössere Herausforderung zur Herstellung von hochwertigen weissen Lichts dar.

Zur Sicherstellung der Konsistenz und Skalierbarkeit wurde der OLED Versuchsaufbau auf einer grossflächigen OLED Probe mit einer festen Helligkeitseinstellung von 1000 cd/m2 getestet.

Die Messungen wurden in einer Ulbricht-Kugel vorgenommen, ohne Verwendung von Macroextractoren wie Linsenbaugruppen zur Steigerung der Lichtausbeute.

Osram's Leiter Technik, Thomas Dobbertin, erklärte: "Mit diesem Beispiel konnten wir zeigen, dass flexible OLED bereits deutlich effizienter als Halogen-Lampen sind. Dies war nur möglich dank unserem Fachwissen, unserer starken Kompetenz im Bereich der Vakuum-Verarbeitung von organischen funktionellen Materialien und dem Transfer platzsparender Dünnschichtverkapselung auf flexible OLED. "

Osram ist auch der OLED Lieferant für die sehr grosse, interaktive OLED-Installation an der Qubique Design-Messe am Flughafen Tempelhof in Berlin.

Die 6-Meter hohe kubische Installation (12 x 12 m Gesamtlänge) enthält zahlreiche 2-mm dicke OLED Panels, die in ein dreidimensionales interaktives Display angeordnet sind.

Das Display nutzt Klang-und Bewegungs-Sensoren, um auf die Betrachter zu reagieren.

Die Installation wurde von Simon Brünner konzipiert und enthält 1'362 OLED-Lichtmodule.

Osram eröffnete auch kürzlich seine erste OLED Pilot-Produktionslinie in Regensburg, wo eine Reduktion der OLED Herstellungskosten um 90% erwartet werden.