Pedelec Testfahrt in der Algarve

01.Mai 2009 | Thema: E-Bike | Schlagwörter: Elektrofahrrad | Vorheriger E-Bike-Beitrag: « Warum E-Bikes für Sportler? | Nächster E-Bike-Beitrag: Durchbricht das E-Bike die Schallmauer? »

e-bike ladeanzeigerBei meinem Aufenthalt in der sonnigen Algarve hatte ich die erste Möglichkeit das E-Bike ausgiebig zu testen. Lesen Sie hier meinen ersten „E-Bike Testbericht“.

 

In der Algarve ist der Frühling bereits im voller Blüte und die Temperaturen haben schon die 26° Marke touchiert. Ein ideales Wetter für die erste Elektrofahrrad Tour.

Für meinen ersten Ausflug wählte ich eine Strecke, die ich schon kannte und vor meiner Knie-Arthrose viel mit dem Mountainbike gefahren bin.

Klar das ist nicht die optimale Strecke für ein City Bike, aber das hat schon gepasst.

ladeanzeige-elektroveloVor dem Start hatte ich über Nacht die 36 Volt Lithium Polymer Batterie zur Sicherheit voll geladen.

Ja und dann ging es am Morgen um 09:00 Uhr los. Wie Sie im Video sehen können, führte mich der erste Weg hinein zu den Weinbergen. Dieser Feldweg ist sehr rauh und eigentlich für Mountain Bikes geeignet.

Mit dem Citybike ging ich es einfach etwas langsamer an. Ich kann Ihnen sagen, es ist schon ein entspanntes Gefühl so leicht durch die Rebberge zu fahren.



Im Vergleich zum Mountain biken konnte ich die Umgebung einfach besser geniessen. Und mir den Wein schon mal in Gedanken vorstellen, der aus diesen Reben entsteht.

Dann ging es weiter auf die Landstrassen. Der Asphalt ist die richtige Heimat für ein Citybike. Auf der geteerten Strasse konnte ich dann auch schnell die Spitzengeschwindigkeit von 25 kmh ausprobieren.

Der Elektromotor ist sehr stark und so kommen Sie sehr schnell auf eine gute Reisegeschwindigkeit.

Natürlich können Sie auch schneller fahren. Aber alles über 25 kmh ist bei einem Pedelec an Muskelkraft gebunden.

Vor dem ersten Ausritt habe ich gedacht, dass ich da kaum mit treten muss. Aber dem ist nicht so gewesen. Jetzt denken Sie vielleicht, dass der Elektromotor nicht funktioniert hat.

Nein dem ist nicht so, der Antrieb hat kraftvoll und tadellos funktioniert. Aber bei einem Pedelec müssen Sie mit treten, damit der Motor das Fahrrad antreibt.

gangschaltungBei mir war das so, dass ich bald nach dem Anfahren in den sechsten Gang geschaltet hatte und mit leichtem Druck mit trat.

Je mehr Sie mit treten um so weniger Strom verbraucht der Elektromotor. So haben Sie es in der Hand, wie weit Sie mit einer Batterieladung kommen.

Nachdem ich einige gerade Strecken ohne Steigung oder mit geringer Steigung genossen hatte, musste ich dann einen Bergpreis gewinnen.

Wir haben da eine schöne Steigung nach Benafim hinauf. Mit einem normalen Bike wäre das Schwerstarbeit. Mit dem E-Bike war das aber ein Vergnügen.

Klar habe ich auch mehr Kraft zum mittreten gebraucht, aber ohne Stress. Ich habe in den dritten Gang geschaltet und bin so zügig den Berg hinauf geradelt.

Was denken Sie, würden Sie auch mit leichter Kraft mittreten?

Die Berg Abfahrt war auch ein Genuss. Denn ich war nicht verschwitzt und musste nicht mit einer Erkältung durch den Fahrtwind rechnen.

Fazit meiner ersten Runde: Ich hätte nicht gedacht, dass biken mit dem Elektrovelo so cool ist. Das ist Spass und Bewegung pur.

Und dass ich Bewegung hatte und auch Kraft einsetzte, das merkte ich an meinem Appetitt und dem leichten Muskelkater.

Aber ich hatte trotz der vielen Bewegung keine Knieschmerzen. Hey, das ist auch das ideale Sportgerät für Menschen die Gelenkprobleme haben und nicht auf das Outdoor Vergnügen verzichten wollen.

Mein E-Bike, das gebe ich nicht mehr her.

Der Autor Markus Köberle ist Mitinhaber des supashop.ch 

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