Sind 35 Prozent Wind und Solarenergie bis 2017 möglich?
28.Mai 2010 | Thema: Solarenergie
| Schlagwörter:
Solarenergie,
Solarpanel
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Welche Infrastrukturmassnahmen sind für 35 Prozent Wind und Solarenergie erforderlich?
Das National Renewable Energy Laboratory (NREL) hat eine neue US-Studie veröffentlicht, in der sie die Ergebnisse einer Untersuchung über die technischen und wirtschaftlichen Auswirkungen einer zunehmenden Einspeisung von Wind- und Solarenergie auf das Stromnetz bekannt gibt.
Bei der Studie „Western Wind and Solar Integration“ geht es um Vorteile und um die Herausforderung bis 2017, 35 Prozent der Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen, wie Solarenergie und Wind in das Stromnetz zu integrieren.
Technisch, so die Studie, ist die Integration von Solar und Wind möglich und würde keine grossen zusätzlichen Infrastrukturmassnahmen erfordern. Veränderungen werden jedoch im operationalen Netzbetrieb notwendig.
Untersucht wurde die Einspeisung von Wind, solarthermischen Kraftwerken wie auch Photovoltaik-Anlagen im Einflussbereich der WestConnect Gruppe, einer Gruppe von amerikanischen Netzbetreibern.
Möglich wären 30 Prozent Windenergie und 5 Prozent
Solarenergie. Weiter kommt die Wind-Solar-Studie zu dem Ergebnis, dass bei einem regenerativen Anteil von 27 Prozent an der Stromerzeugung im Netz die Kohlendioxidemissionen um 25 – 45 Prozent sinken könnten.