Sind Hochhäuser Klimasünder?
29.April 2010 | Thema: LED
| Schlagwörter:
Energiesparen,
LED
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Nachhaltigkeit in Ballungsräumen? Geht es nun den gefürchteten
Klimasündern, den Hochhäusern, an den Kragen? Sind Leds Teil einer
umweltverträglichen Gebäudeform?
Umweltfreundliche Wolkenkratzer vom Keller bis zum Dach
Neuestes Beispiel ist der 366 Meter hohe Turm der Bank of America, der mitten in Manhattan steht.
Im Vergleich mit anderen Wolkenkratzern seiner Höhe verbraucht das Gebäude nur halb so viel Gas, Wasser und Strom.
Um den Energieverbrauch zu reduzieren thronen auf dem Dach des Gebäudes Regensammelsysteme.
So kann das Regenwasser aufgefangen, gefiltert und als Brauchwasser in den gebäudeeigenen Wasserkreislauf eingespeist werden.
Das Öko-Prädikat erhielt das Hochhaus jedoch aufgrund der Klimatechnik. So reduzierten natürliche Belüftungssysteme den Energieaufwand.
Das Gebäude verfügt über ein eigenes Gaskraftwerk, mit dem Strom produziert wird wie auch Brennstoffzellen, die Energie liefern.
Im Keller stehen Tanks mit Glykol. Mit günstigem Nachtstrom wird Glykol zu Eis gefroren um tagsüber günstig die Büroräume zu kühlen.
Für die Beleuchtung wurden sensorgesteuerte
Led Leuchten verwendet.
Dadurch werden die Energie sparenden Leuchten gezielt bedarfsgerecht eingesetzt und vergeuden keine unnötige Energie.
In Deutschland sind Musterbeispiele für Energieeffizienz in Grossprojekten beispielsweise das Umweltbundesamt in Dessau oder die neue Konzernzentrale des Süddeutschen Verlags in München.
Für Unternehmen, die sich eine aufwendige Sanierung nicht leisten können bietet die Gebäudetechnik-Sparte des Siemens Konzerns eine Lösung an.
Mit dem so genannten Energiespar-Contracting wird ermittelt wie stark sich die Betriebskosten durch einen Umbau senken lassen.
Siemens finanziert die Sanierung und erhält als Gegenleistung einen Teil der eingesparten Energiekosten.