Solarmodule aus Deutschland – es bleibt spannend!
23.August 2009 | Thema: Solarenergie
| Schlagwörter:
Solarenergie
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Solarmodule, das war die Zukunftsbrache in Deutschland. Jetzt rückt die
Konkurrenz aus Asien nach. Auch das deutsche Sonnenkollektoren von
besserer Qualität waren zieht nicht mehr, denn die Qualität der
Billiglohnländer hat sich verbessert. Wie steht es um die Solarbranche
in Deutschland?
Die Nachfrage wächst. Der Wind hat sich gedreht und die Zeichen stehen
auf Solarenergie. Immer mehr Menschen wollen Solarkollektoren auf ihr
Dach, wollen mit solarer Energie Warmwasser erzeugen oder Strom.
Alles
ist doch bereit für Solarmodule, Photovoltaikanlagen, alles, mit dem
sich die Solarenergie einfangen und zu Energie umwandeln lässt. Doch
die deutsche Solarenergie steuert scheinbar in die Krise.
Wer
sich ein Solarmodul auf das Dach schraubt, wählt noch immer Qualität.
Doch längst ist es nicht nur die deutsche Solarindustrie, die
qualitativ hochwertige Solarkollektoren herstellt. Die Asiaten haben
längst aufgeholt und dazu gelernt.
Ist die europäische Solarbranche wettbewerbsfähig gegenüber der Solarkonkurrenz aus Ost?Es
ist die Frage, die sich wieder stellt und nicht nur in der
Solarbranche. Denn Produkte und Konkurrenz aus China gibt es auch in
anderen Branchen, vom Auto, über Elektronik bis hin zum Plastiklöffel.
Es
geht wieder einmal um den Produktionsstandort Deutschland, der zu teuer
ist, mittlerweile auch für Solarmodule und Co, obgleich die Produktion
so viel versprechend begann.
Es geht um zu starke
Gewerkschaften, zu hohe Kosten für die Unternehmen, die Lohnkosten,
Umweltauflagen und auch die Energiekosten.
Alles schon einmal da gewesen. Auch das viele deutsche Unternehmen im Ausland und in China produzieren ist nichts Neues.
Auch,
das ebenso viele Unternehmen Deutschland wieder als Standort, auch für
Solarkollektoren wählen, weil Billiglöhne vielleicht nicht alles sind?
Globalisierung seit sich der Globus dreht
Die
Schuld an der Krise der deutschen Solarunternehmen sollte nicht der
Globalisierung in die Schuhe geschoben werden. Die Frage ist vielmehr,
wie umgehen mit der verstärkten Konkurrenz aus Asien, die als
Billigimporteure immer neue Branchen erobern?
Vielleicht sollte
der deutsche Staat die Solarunternehmen subventionieren, statt die
Konsumenten, ähnlich, wie der chinesische Staat die dortige Herstellung
von Solarmodulen unterstützt?
Handelt es sich nur um eine
vorübergehende Krise, in der nur die besten deutschen überleben und
sich der Solarmarkt wieder einpendelt?
Muss die deutsche
Solarbranche weiterhin in Forschung und Innovation als Vorreiter
investieren, um dennoch der asiatischen Konkurrenz ein Stückchen voraus
zu sein, damit deutsche Produkte sich durch Qualität weiterhin abheben?
Entsprechen asiatische Produkte überhaupt europäischem Standard und können auf Dauer vermarktet werden?
Was
die Krise der Solarbranche zeigt ist lediglich, dass sich auch die
Solarbranche nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen darf und auch auf dem
Solarmarkt die Karten immer wieder neu gemischt werden.
Schlechte Zeiten für die Solarbranche in Deutschland?Hersteller
von Solaranlagen profitieren kaum von den stolzen staatlichen
Fördersummen. Laut Experten wird eine Pleitewelle über die deutsche
Solarbranche rollen. Wer überlebt und wer macht das Rennen?
Dunkle
Wolken überschatten derzeit die deutsche Solarindustrie. Im ersten
Halbjahr waren zahlreiche Zellenhersteller in die roten Zahlen
gerutscht. Es heisst, dass deutsche Produzenten von Sonnenkollektoren
nicht von der staatlichen Förderrpolitik profitieren.
Gelockt
werden zwar die Konsumenten zum Kauf durch verschiedene Fördermittel,
wie auch das neue EEG den Weg für Solarmodule ebnet. Doch von der
Förderung profitiert die asiatische Konkurrenz.
Denn die
Photovoltaikanlagen, die sich Häuslebauer aufs Dach installieren,
stammen oft aus Fernost und nicht aus deutscher Produktion.
Deutsche
Produzenten von Solaranlagen sind besorgt, denn die deutschen
Konsumenten wählen immer häufiger die billigen Sonnenkollektoren aus
Asien.
Dabei produzieren auch viele deutsche
Solaranlagenhersteller in Asien, nur die Preise differieren und die
lassen die Käufer zur Konkurrenz gehen.
Qualität zählt noch immerDie
asiatische Konkurrenz hat in den letzten Monaten mächtig aufgeholt. Und
. Der chinesische Marktanteil für Solaranlagen auf dem Weltmarkt
beträgt derzeit mehr als 30 Prozent.
Der Grund in der billigen Produktion liegt vor allen in den Mindestlöhnen und in der staatlichen Subvention der Solarbranche.
Denn
im Gegensatz zu Euroopa wird in China direkt die Produktion der
Solaranlagen unterstützt um billig zu produzieren, schliesslich geht es
dort um den Export und weniger um die Nutzung im eigenen Land.
Die Befürchtung ist derzeit gross, dass chinesische Hersteller von Solarmodulen die deutschen Firmen vom Markt drängen könnten.
Grössen der Solarbranche wie Q-Cells sollen bereits Verluste machen, wie auch andere Unternehmen.
Wie
die Branche mit der Konkurrenz aus China umgeht, wird sich zeigen, ob
es sich nur um eine vorübergehende Krise handelt oder ob es
längerfristige Veränderungen in de deutschen Solarindustrie bewirkt.