Stromfresser inkognito
31.August 2010 | Thema: Energie sparen
| Schlagwörter:
Energeisparen
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Green IT war auch wieder ein Themenschwerpunkt auf der Cebit 2010. Doch noch immer fehlen einheitliche Kenzeichnungen um Stromfresser zu entlarven. Wann kommt ein Verbrauchslabel für Computer & Co?
Flachbildschirme, Notebooks und Mobiltelefone gehören heute längst zum Alltag.
Nun, die neue Herausforderung an die Technik ist grün und so war „Grüne IT“ ein Schwerpunktthema auf der diesjährigen Cebit.
Und das ist bitter nötig. Denn obgleich in grossen Rechenzentren die Energieeffizienz vorangeht und damit sowohl Kosten wie auch Energie gespart werden, steigen in privaten Haushalten der Stromverbrauch für Computer & Co mit Tendenz nach oben.
Mehr als zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland soll nach einer aktuellen Erhebung des Fraunhofer Instituts durch Computer & Co verursacht werden.
Bereits im letzten Jahr wurde auf den hohen Energiebedarf der Informations- und Kommunikationstechnologie hingewiesen.
Sie ist für jährlich 33 Millionen Tonnen Kohlendioxid verantwortlich.. Um Computer & Co mit ausreichend Saft zu versorgen, sind ca. zehn Kraftwerke mittlerer Grösse notwendig.
Umweltverbände und Verbraucherschützer fordern deshalb eine klare Effizienzkennzeichnung, damit Verbraucher bereits beim Kauf die Stromfresser entlarven, wie auch europaweite Effizienzstandards.
Während es für Elektrogeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen und auch Fernseher die bekannten EU-Effiienzlabel gibt, vermissen Konsumenten eine solche Kennzeichnung beim Kauf eines Computers.
Stichproben und Bewertungen der grünen
Elektronik zeigen denn auch, dass es noch viel zu tun gibt.
Ein Pflichtlabel hätte auch den Vorteil, dass sich Herstelle für mehr grüne Elektronik motivieren würden und mehr grüne Produkte entwickelt würden
Extrem wäre eine Kennzeichnung nach dem „Top Runner Standard“, der regelmässig die Marktlage unter die Lupe nimmt.
Nur die besten und effizientesten Geräte der oberen Effizienzklasse dürfen auf dem Markt, ineffiziente müssten vom Markt genommen worden. Davon würden Verbraucher und das Klima profitieren.
Mit vier Plattformen konzentriert sich die
CeBIT 2011 künftig noch intensiver auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden.
Die Cebit 2011 will die Strahlkraft einer internationalen Leitveranstaltung mit dem klaren Profil von vertikalen Angebotsbereichen verbinden. Anbieter und Nachfrager werden so optimal zusammengeführt.