Sumitomo Chemical meldet Durchbruch in der grossformatigen OLED TV Produktion

22.November 2011 | Thema: OLED | Schlagwörter: Oled, OLED TV | Vorheriger OLED-Beitrag: « Kommt das Galaxy Tab 10.1N mit AMOLED? | Nächster OLED-Beitrag: Wird Samsung den OLED Google TV auf der CES 2012 vorstellen? »

oled bildschirmSumitomo Chemical will den Durchbruch zu einer günstigen Massenproduktion von grossen OLED Displays gefunden haben.

Kleine OLED-Bildschirme werden bereits in Millionen von Geräten (wie in Samsungs Galaxy S Handys) eingebaut.

Bei grossen Modellen wie etwa für OLED Fernseher, hatte sich bis jetzt aber noch nichts getan.

Es ist zwar erst vier Jahre her, dass Sony das  XEL-1 (ein Mini-OLED-TV) in den Läden angeboten hatte.

Aber sonst blieb es ziemlich ruhig im Geschäft mit grossformatigen OLED Fernsehern.

Was war der Grund für die geringe Verbreitung von OLED Bildschirmen?


Eines der grössten Probleme sind die Kosten. Die Herstellung grosser OLED-Bildschirme ist bis anhin einfach zu teuer.

Aber die in Japan ansässige Sumitomo Chemical hat jetzt aber angeblich eine Technologie entwickelt, welche die Massenproduktion von grossen OLED-TVs zu vernünftigen Preisen ermöglicht.

Gemäss der grössten japanischen Wirtschaftszeitung „The Nikkei“ setzt Sumitomo anstelle von  niedermolekularen Materialien, Makromolekül Materialien ein. Dadurch sollen die Produktionskosten um bis zu 50% sinken.

Sumitomo ist daran eine Produktionsstätte für die neuen Materialien in Osaka aufzustellen.

Der Produktionsbeginn soll Anfang 2012 sein.

Das Unternehmen erwartet, dass die jährliche Produktion  für die Herstellung von 4-5 Mio. Fernseher in der Grösse von 40 Zoll reicht.

Sumitomo wird das Material TV-Herstellern in Japan, Südkorea und Taiwan anbieten.