Vorsicht Radler – Vorsicht E-Biker!

14.Juni 2009 | Thema: E-Bike | Schlagwörter: E-Bike | Vorheriger E-Bike-Beitrag: « E-Biken im Hochschwarzwald | Nächster E-Bike-Beitrag: Erfolgreich abnehmen mit dem Fahrrad »

elktrofahrradIm Strassenverkehr hat man als Fahrradfahrer oft keinen leichten Stand. Es gilt defensiv zu fahren und nichts zu riskieren. Mit den neuen E-Bikes im Strassenverkehr, gibt es nun einen neuen Verkehrsteilnehmer, der die Autofahrer zu noch mehr Achtsamkeit aufruft, denn E-Biker sind unberechenbarer.

Obgleich vielen Radfahrern oft nicht klar ist, dass sie ein Verkehrsmittel bewegen und dies Rechte und Pflichten im Strassenverkehr beinhaltet, leidet doch die Mehrheit der Radfahrer unter der Rücksichtslosigkeit so mancher Autofahrer und nicht umgekehrt.

Die Devise lautet deshalb für jeden Radfahrer nicht auf sein Recht zu pochen und im Zweifelsfall nichts zu riskieren. Gleichzeitig sollte man als Radfahrer immer mit allem rechnen.

Darauf zählt auch der rücksichtslose Teil der Autofahrer, für die Radfahrer keine Verkehrsteilnehmer sondern nur lästige Störenfriede sind.

Mit den neuen E-Bikes und Pedelecs gibt es nun weitere Verkehrsteilnehmer, an die sich vor allen die Autofahrer erst gewöhnen müssen.

Pedelecs im Strassenverkehr

Pedelecs sind Fahrräder, die mit einem E-Motor ausgestattet sind. Der Elektromotor ist eine Antriebshilfe.

Er gibt eine Anfahrhilfe und unterstützt die Tretkraft des Fahrradfahrers bis zu 25 km/h.

Dadurch wird ein Pedelec im Strassenverkehr wie ein Fahrrad behandelt. Es darf auf Radwegen fahren, aber auch auf den Strassen.

E-Bikes im Strassenverkehr

E-Bikes werden gerne auch schnelle Pedelecs genannt. Sie zählen ebenfalls zu den Elektrorädern, werden aber vor dem Gesetzgeber wie Mofas behandelt, benötigen ein Kennzeichen und einen Rückspiegel.

E-Bikes werden dem Mofa gleich gestellt, weil sie schneller fahren als Pedelecs.

Der Elektromotor unterstützt die Tretleistung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Sportliche Fahrer erreichen eine höhere Geschwindigkeit. 

Die Geschwindigkeit sieht man den E-Bikes und auch Pedelecs jedoch nicht an.

Der E-Motor und der dazu gehörende Akku sind dezent im Elektro-Velo integriert.

Der Autofahrer bemerkt nur im Rückspiegel einen Fahrradfahrer.

Häufig wird die Geschwindigkeit unterschätzt, denn E-Biker sitzen meist aufrecht und entspannt auf ihren Elektrorädern und es deutet nichts auf ihre Geschwindigkeit hin, bis sie vor der Kühlerhaube stehen.

E-Biker aufgepasst!

Auch E-Biker müssen aufpassen, dass sie nicht dem Rausch der Geschwindigkeit erliegen.

Besonders alte Radel-Veteranen sollen nicht meinen, dass man mit einem E-Bike, es besser mit Autofahrern aufnehmen kann als mit einem Fahrrad.

Das kann fatal ändern. 25 Stundenkilometer mit einem E-Bike zu fahren ist zudem gewöhnungsbedürftig.Man muss sich zuerst eingewöhnen.

Auch wenn die Strasse glatt und sauber scheint, so spürt man mit 25 Stundenkilometern Unebenheiten anders als mit beispielsweise 10Stundenkilometern.

Die Geschwindigkeit erfordert ein konzentriertes und umsichtiges Fahren.

Fair drive von allen Verkehrsteilnehmern

E-Bikes und Pedelecs sind im Kommen. Wer sein Auto nicht gegen ein Elektro-Velo eintauscht, sollte sich schon jetzt mit den neuen Verkehrsteilnehmern anfreunden.

Beim Blick in den Rückspiegel sollte man zweimal hinsehen, denn einem E-Bike sieht man seine Geschwindigkeit nicht an. 

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