Wann ist Solarstrom konkurrenzfähig?
15.Juli 2010 | Thema: Solarenergie
| Schlagwörter:
Solarenergie
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Warum ist Solarstrom so teuer? Sinken die Preise von Solar Strom bis 2013?
Solarstrom ist teuer, auch wenn die Sonne keine Rechnung schickt. Damit sind wir auch beim derzeitigen Hauptthema, wenn es um Solarstrom geht: günstige Preise für Strom aus Solarenergie.
Forschungsinstitute wie das Fraunhofer-Institut, das sich auch mit solaren Energiesystemen beschäftigt, arbeiten mit namhaften Photovoltaik-Herstellern in Deutschland zusammen.
Dort werden Herstellungsprozesse von Anlagen entwickelt und verbessert. Auch Neuerungen der Solarzellen-Technik kommen von dort.
All die Verbesserungen sollen neben der Effektivität auch der Reduzierung der Herstellungskosten dienen.
Wann benötigt die Solarindustrie keine Subventionen mehr?Theoretisch lässt sich dies absehen.
Bei der
Solartechnik geht man davon aus, dass sich die Preise für Solarmodule um 20 Prozent und die Preise für die Gesamtsysteme um ca. 15 Prozent senken, wenn sich die global installierte Leistung verdoppelt hat.
Da sich die installierte Leistung in den letzten Jahren verzehnfacht hat, sind die Preise für Solarstrom bereits drastisch gefallen.
In sonnenreichen Regionen beginnt Solarstrom bereits wirtschaftlich interessant zu sein.
Wie weit können die Preise sinken?
In den letzten Jahren sanken die Preise bereits um 30 bis 40 Prozent.
Dabei war Photovoltaik einmal die teuerste Art erneuerbare Energien herzustellen.
Die Sonnenenergie wird so günstig, dass sie konkurrenzfähig zu den Herstellungskosten ist.
Im Jahr 2013 oder 2014 könnte Solarstrom bereits konkurrenzfäig werden.
Dann wären Solarmodule für Häuslebauer interessant, auch ohne einer Einspeisevergütung.
Warum ist Solartechnik (noch) so teuer?Bei der Solartechnik handelt es sich um eine aufwendige Technologie.
Hinzu kommen auch die Preise für Silizium als wichtigen Rohstoff.
Werden entlang der ganzen Produktionskette Rationalisierungen und neue Technologien eingeführt, dann werden die Preise jedoch auch weiterhin fallen.