Was hat OLAE mit OLEDs zu tun?

27.Januar 2012 | Thema: OLED | Schlagwörter: Oled | Vorheriger OLED-Beitrag: « Smart Window mit OLED? | Nächster OLED-Beitrag: Wird der OLED TV ausgebremst? »

OLAE OLEDWas ist OLAE und was sind OLED? Die Abkürzung OLAE steht für Organic Large Area Electronics, für organische Grossflächenelektronik. OLAE verspricht eine sehr viel höhere Wirtschaftlichkeit als die heutige Elektronik auf Siliziumbasis.

Dabei handelt es sich um eine neue, innovative und schnell wachsende Technologie, deren Möglichkeiten heute noch nicht einmal abgeschätzt werden können.

Neben OLED-Displays zählen zu den Anwendungen von OLAE auch Solarzellen, Beleuchtung, Speicher und Transistoren, Batterien sowie intelligente integrierte Systeme.

In diesem Bereich ist Europa gut vertreten mit einer Reihe von unterschiedlichsten Forschungen und Entwicklungen.

Deshalb ist es umso wichtiger, die Forschungseinrichtungen europaweit durch so genannte OLAE-Cluster zu organisieren.

Was sind OLAE-Cluster?

OLAE-Cluster sind Kooperationsnetze in einigen europäischen Regionen, die Unternehmen, akademische Forschungsgruppen, Forschungsinstitute, nationale und regionale Behörden mit dem Ziel vereinen, Synergien entstehen zu lassen.

Aktuell gibt es in Europa 17 OLAE-Cluster, sie finden sich unter: http://cordis.europa.eu/fp7

Das Beispiel OLED


Enthalten ist beispielsweise eine informative Roadmap für die vorgesehenen elektronischen Anwendungen.

OLEDs als flexible Displays gibt es bereits in mobilen Geräten in unterschiedlichen Preisklassen. Bis 2014 werden OLED Fernseher und rollbare Farbdisplays erwartet. Zwischen 2015 und 2019 ist die Entwicklung elektronischer Bildtapeten (OLED-Tapeten) angegeben.

Als langfristige Entwicklung finden sich rollbare OLED TVs und OLEDs in der Telemedizin.

OLEDs basieren auf Kohlenstoff und scheinen im Bereich der Displays wahre Zauberkünstler zu sein, denn sie können flexibel gestaltet und auf die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche hin optimiert werden, wie kleine mobile Geräte z. B. Digitalkameras, Smartphones oder auch zum Verbauen in Kleidungsstücken.

Problematisch ist noch die Herstellung grosser Flächen. Die positive Entwicklung hier wurde jedoch auf der CES 2012 sichtbar, als LG und Samsung ihren ersten 55 Zoll OLED TV vorstellten.

LG ist zudem der Auffassung, dass OLED TV im Jahr 2016 gleich viel kosten werden wie LCD Fernseher.