Für den deutschen Zukunftspreis 2011 wurden auch Wissenschaftler nominiert, die aktuell an OLEDs forschen.
Ende August gab Bundespräsident Christian Wulff auf einer Pressekonferenz die Nominierungen für den Deutschen Zukunftspreis 2011 bekannt.
Jedes Jahr werden drei Teams von der Jury des Deutschen Zukunftspreises für ihre exzellente Forschungsarbeit in die Schlussauswahl aufgenommen.
Dabei handelt es sich um Forschungsteams, die zukunftsweisende Produkte auf den Markt bringen, die das Leben der Menschen verbessern und Arbeitsplätze schaffen.
Welche Forscherteams wurden nominiert?
Für den deutschen Zukunftspreis wurden dieses Jahr zwei Tams mit Beteiligung von Fraunhofer-Wissenschaftlern nominiert.
Die Forscher, die im Bereich der Konzentratortechnologie arbeiten haben spezielle Solarzellen, Solarmodule und Solarsysteme entwickelt, die doppelt so viel Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln können, wie dies auf Basis von Silizium möglich ist. Welche OLED-Forschung wurde nominiert?
Nominiert wurden auch Prof. Karl Leo, einer der beiden Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden, gemeinsam mit Dr. Jan Blochwitz-Nimoth (Novaled AG) und Dr. Martin Pfeiffer (Heliatek GmbH).
Aufgrund ihrer Arbeiten auf dem Gebiet der organischen Halbleiter, die in energieeffizienten Flächenleuchten und neuartigen Photovoltaiksystemen Umwelt und Ressourcen schonend eingesetzt werden können.
Das aktuelle Arbeitsgebiet von Prof. Karl Leo sind organische Halbleiter von der Basis bis hin zur Anwendung als organische Leuchtdiode oder organische Solarzelle. Wie lautet lautet das dritte nominierte Forschungsprojekt?
Die Dritte im Bunde ist die Damiler AG; Sindelfingen mit ihrem Projekt: 6D-Vision - Gefahren schneller erkennen als der Mensch.
Die Wissenschaftler Dr. Uwe Franke, Dr. Stefan Gehrig und Dr. Clemens Rabe entwickelten ein intelligentes Fahrerassistenzsystem. Mittels speziellen Sensoren soll es das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer erkennen, das Verhalten erahnen und entsprechend reagieren.
Die Preisverleihung findet am 14. Dezember 2011 in Berlin statt.